Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Den größten Säugetieren auf der Spur

Besuch der Q2 LK Biologie im Deutschen Museum."Walforschung ist Abenteuer, Spaß und Technik", fasste Renate Dunker, die Moderatorin der Veranstaltung ihre Eindrücke zusammen. Mit dieser Einschätzung war sie nicht die einzige, auch wenn es bestimmt noch andere Seiten gibt. Ihre Faszination an dem Thema konnten die amerikanische Walforscherin Nan Hauser und deutsche Filmemacherin Alexandra Sorge nicht bei einer Veranstaltung den jungen Menschen toll vermitteln. Dazu hatte das Deutsche Museum Bonn im Rahmen der Ausstellung "Meere und Ozeane" am frühen Abend des 15. November geladen. Die Schülerinnen und Schüler beider Biologie-Leistungskurse Q2 des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums ließen sich eine solche Veranstaltung nicht entgehen.

Hauser und Sorgenicht hat das Filmprojekt "Frauen und Ozeane" erstmals zusammengebracht. Dabei wirkte Hauser als Protagonistin von Sorgenichts erstem Film einer fünfteiligen Reihe, der erstmals Anfang März auf Arte im deutschen Fernsehen zu sehen war.

Naturwissenschaftlerinnen sind in der Welt der Wissenschaft deutlich unterrepräsentiert. Sorge nicht, die als junge Frau selbst ein Studium der Meeresbiologie in Erwägung zog, stellt mit ihrer Filmreihe fünf Meeresbiologinnen und deren Arbeit vor.

Hauser liebte Wale bereits als kleines Kind. Ihr war bereits früh im Leben klar, dass sie die riesigen Meeressäuger zu ihrer Lebensaufgabe machen will. In den 50er und 60er Jahren hat sie der illegale Walfang besonders erschüttert – vor allem von sowjetischen Fischern. Damals wurden innerhalb von zwei Jahren allein 13.000 Buckelwale abgeschlachtet. Nach Hausers Schätzungen existiert nur noch ein Viertel der ursprünglichen Population.

Während der Walsaison von Juni bis Oktober lebt die Amerikanerin auf Rarotonga. Die kleine Insel ist Teil der Cook‘schen Inseln im Süd Pazifik. Hier erforscht sie die Wanderrouten von Buckelwalen, um Refugien auszumachen, die als Schutzgebiete ausgewiesen werden können. Damit trägt sie zum Überleben der Meeressäuger bei.

Wale wandern weite Strecken. In den Anfangsmonaten eines Jahres sind sie in der kalten und nährstoffreichen Region der Antarktis zu finden. Von Juni bis Oktober schwimmen sie in wärmere Gegenden wie die Cook’schen Inseln. Dort finden Paarung, Geburt des Nachwuchs und dessen Aufzucht statt.

Bei ihrer Forschung kennzeichnet Hauser die Tiere mit Peilsendern, um ihre Wanderouten zu verfolgen. Dabei stellte sich raus, dass Wale immer geradeaus schwimmen. Ändern sie die Richtung, dann in einem Winkel von 23,41°. Dieser Winkel entspricht der Neigung der Erdachse.

Ihre Forschung finanziert die Wissenschaftlerin über Spenden. Das Budget ist knapp, entsprechend ist Kreativität gefragt. Ihre Boote und Ausrüstung repariert sie häufig selbst. Das hält sie nicht von ihrer Forschung ab. Es steckt viel Herzblut drin – das zeigt sich im Film und live bei der Veranstaltung.

Dies brachte der Dokumentarfilm den Schülerinnen und Schüler näher. Die offenen Fragen klärten sie im Anschluss im Gespräch mit Hauser und Sorgenicht. Natürlich auf Englisch. Aber das war für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kein Problem, sondern eine gute Gelegenheit, die Sprache anzuwenden. Und so fragten sie nach den weiteren Plänen der Forscherin, wie lange Wale die Luft anhalten können, ob das Wale-Watching die Wale eventuell negativ beeinflusst. Am Ende der Veranstaltung blieb noch Zeit, das persönliche Gespräch mit der Wissenschaftlerin und ihren Mitarbeiterinnen zu suchen.

Text und Fotos: S. Kunze

   

Aktuelle Termine  

21. Februar 2020
unterrichtsfrei (bewegl. Ferientag, Ausgleich für ToT 2019)
24. Februar 2020
unterrichtsfrei (Rosenmontag, bewegl. Ferientag)
25. Februar 2020
unterrichtsfrei (Karnevalsdienstag, bewegl. Ferientag)
   

Aktuelle Hinweise  

Der Tag der offenen Tür am NCG im Schuljahr 2019/20 findet am 28.09.2019 statt.

   

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