Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Auf den Spuren der Eiszeitjäger

Wie lebten die Menschen vor 15.000 Jahren im Rheinland? War die Eiszeit wirklich immer eisig? Wieso gibt es keine Mammuts mehr? Lebten die Steinzeitmenschen wirklich in Höhlen? Wie jagten die Eiszeitjäger? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses im LVR-Museum auf den Grund.

Ein Wohnzelt der EiszeitjägerDazu machten sich die Schülerinnen und Schüler auf zu einer Entdeckungstour rund um die Eiszeitjäger. In der Mitmachführung durften sie Platz nehmen im originalgetreuen Nachbau eines großen eiszeitlichen Wohnzeltes und versuchten sich beim Feuerzünden mit Feuerstein. Denn vor 15.000 Jahren lebten die Menschen in großen Zelten, die aus Leder und Holz gefertigt wurden. Da es zu dieser Zeit natürlich noch keine Feuerzeuge gab, musste das Feuer mit Feuersteinen entzündet werden. Steine dienten zudem als wichtiges Werkzeug und Hilfsmittel zur Waffenherstellung.

Mit den selbstgefertigten Waffen machten sich die Menschen von Damals auf die Jagd. Wie im Museum gezeigt, entwickelten sie dazu ein sehr gut durchdachtes Jagdwerkzeug. Speere und Lanzen verwendeten bereits die Vorfahren der Neandertaler. Mit diesen Waffen konnte man jedoch nur aus nächster Nähe große Tiere, wie zum Beispiel Mammuts, angreifen. Da diese jedoch, bedingt durch den Klimawandel und die Jagd durch den Menschen, ausstarben, mussten die Menschen alternative Jagdwerkzeuge entwickeln, mit denen die Jagd auf kleinere Tiere möglich wurde.

Jagdmethoden der Eiszeitjäger ausprobierenDie Erfindung der Speerschleuder ermöglichte tödliche Würfe aus großer Distanz. Die dünneren und leichteren Speere wurden in das Hakenende der Speerschleuder eingehängt. Die Speerschleuder sorgte so für eine Verlängerung des Wurfarmes und der Speer erhielt vor dem Abwurf eine zusätzliche Beschleunigung bis zu einer Abwurfgeschwindigkeit von 150 km/h.

In der Mitmachstation durften die Schülerinnen und Schüler die Funktion der Speerschleuder selbst ausprobieren. Ebenfalls erhielten sie einen Einblick in das Klima und die Landschaft von damals. Bonn - so wie wir es heute kennen - wäre vor 15.000 Jahren überschwemmt gewesen. Denn das Ende einer langandauernden Eiszeit war erreicht und die Temperaturen reichten teilweise an die heutigen Temperaturen heran. Das bedeutete natürlich zwangsweise, dass die großen Eismassen schmolzen und die Täler überflutet wurden. Der Rhein reichte also weit bis hoch zu unserem Schulgebäude und verlief sogar darüber hinaus.

Tiere einer früheren ZeitWie die Schülerinnen und Schüler zudem erfuhren, waren die Menschen früher bereits kreativ und stellten Kunstwerke aus Tiergeweihen her. Fossilienfunde konnten übrigens auch beweisen, dass die Menschen vor 15.000 Jahren anfingen, Hunde als Haustiere zu halten.

Neben den vielen Informationen zu den Eiszeitjägern war natürlich besonders interessant, dass die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren konnten, wie die Menschen vor 15.000 Jahren viele alltägliche Probleme mit dem "Hightech“ ihrer Zeit erfolgreich lösen konnten. Allerdings nicht mit Strom, Supermärkten und Smartphones, sondern mit Funken schlagen, Kochmulden und Leder- und Fellkleidung. Wie viel sich in den letzten 15.000 Jahren entwickelt hat, ist bemerkenswert.

Text und Fotos: S. Rott

   

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