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"Sich in sich selbst niederlassen" - Die Tage der religiösen Orientierung des Religionskurses Q1

Der evangelische Religionskurs der Q1 von Herrn Mann hatte kurz vor Ende des Schuljahres ein Erlebnis der besonderen Art. Drei Tage lang wohnten die Schülerinnen und Schüler im ehemaligen Kloster Marienthal im Westerwald und lernten dort verschiedene Arten der Meditation kennen. Von diesen religiösen Orientierungstagen berichten zwei Schülerinnen, inhaltlich erläutert durch Herrn Mann.

Ehemaliges Kloster Marienthal"Die religiöse Freizeit war Teil des zentralen Unterrichtsthemas "Gottesglaube/ Atheismus" und repräsentierte sowohl eine kleine Abschlussfahrt des Kurses als auch eine kurze Einführung in das Thema "Mystik", mit welchem wir uns zuvor schon in Form eines Referats beschäftigt hatten.

Am Montagnachmittag, dem 8. Juli, direkt nach dem Sportfest, machten wir uns auf unterschiedliche Weisen (Auto, Bahn, Fahrrad) bei strahlendem Wetter auf den Weg.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, begannen wir mit einer kurzen Einführung durch Herrn Mann.

Im Wesentlichen geht es in der Mystik um Erfahrungen (Gottes) im Alltäglichen, Erfahrungen von intensivem Angerührt-Werden, Staunen, Dankbarkeit oder Verbundenheit. Meditation ist ein Weg, eine Hilfestellung, ein Einüben von mehr Achtsamkeit, ein bewusstes Sich-Öffnen für die 'Tiefendimension', den 'Grund des Seins' – wie auch immer man DAS bezeichnen will.

Meditieren bedeutet nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern mit offen Augen in der Welt zu sein, in jedem Augenblick präsent und achtsam zu sein und ihn intensiv zu (er)leben. (Frieder Mann)

Da wir zu 26 waren, konnten wir nur jeweils als Halbgruppe meditieren. Zur jeweils 'freien' Zeit beschäftigten wir uns mit einigen Texten zum Thema Meditation. Hierbei handelte es sich um Textmeditationen, die wir alleine an einem Ort unserer Wahl durchführen sollten. Diese Art der Beschäftigung mit Texten oder auch mit anderen Inhalten kann man als Meditation bezeichnen, da es darum geht, sich ganz auf die Texte einzulassen und sie auf sich zu beziehen, sie auf sich wirken zu lassen, sie sich im 'Seins-Modus' zu 'Gemüte' zu führen, wie es in einem der Texte von Erich Fromm heißt, sie 'im Herzen zu bewegen'. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum schulischen Kontext, in dem es eher um das 'Haben' geht, d.h. den Text 'richtig' zu verstehen, wiedergeben und beurteilen zu können.

Wir begannen mit 'Sitzen in der Stille', der Grundübung. Man sitzt aufrecht, mit offenen Augen auf einem Kissen, Bänkchen oder Stuhl. Dabei geht es darum, 'einfach nur‚ da zu sein'. Wie wir bald merkten, ist das gar nicht so einfach, denn ständig tauchen die unterschiedlichsten Gedanken auf. Man kann ihnen entweder folgen und schauen, wo sie einen hinführen, oder - wie es meist gehandhabt wird - versuchen, sie immer wieder loszulassen um wirklich ganz präsent zu sein. Dazu hilft es, die Aufmerksamkeit auf das Ein- und Ausatmen zu lenken.

Auf der Basis dieser 'ungegenständlichen' Grundübung lernten wir in den beiden Tagen verschiedene, sog. 'gegenständliche' Meditationen kennen. Wir meditierten im oben erläuterten Sinn die Natur, Musik, den eigenen Körper, einen Bibeltext, Essen und einen anderen Menschen.

In unserer Freizeit spielten wir Tischtennis und Karten und genossen die Zeit mit unseren Freunden und den weiteren Klassenkameraden – natürlich auch eine Meditation!

Am letzten Abend gab es noch ein schönes Lagerfeuer, bei dem Stockbrot gemacht wurde, und alle noch etwas beisammen saßen.

In einer abschließenden Runde am letzten Tag, in der wir die letzten drei Tage Revue passieren ließen, stellte sich heraus, dass die meisten von uns gelernt haben, sowohl die Stille als auch die eigene Atmung viel intensiver wahrzunehmen. Außerdem wurde uns bewusst, wie wichtig es gerade im globalen Zeitalter ist, in dem, was wir tun, präsent zu sein und auf die Signale des eigenen Körpers zu achten.

Am Ende waren sich alle einig, dass es eine tolle Zeit gewesen war und wir gerne noch länger geblieben wären!"

Text: E. Glandt, L. Steinmeister, F. Mann

   

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23. März 2020
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