Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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ZF Friedrichshafen AG und Nicolaus-Cusanus-Gymnasium im Dialog

Zu einem Dialog Schule/ Unternehmen trafen sich Ende Juni eine Delegation von Lehrerinnen und Lehrern des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums mit der Werkleitung und den leitenden Ingenieuren des Standortes Bonn der ZF. Gäste und Gastgeber wollten ausloten, wie eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule realisiert werden könnte.

Entspannt und konstruktiv verliefen die Gespräche zwischen den Pädagogen und den Vertretern der ZF.Im Anschluss an eine einführende Präsentation zur Geschichte des in Bad Godesberg als "Boge AG" gegründeten Standortes gab eine ausführliche Werksbesichtigung Gelegenheit, im "Mischwerk", in der "Entwicklung" und im "Technikum" Einblicke in die Sparten und innerbetrieblichen Abläufe am Friesdorfer Standort zu bekommen.

Hier werden u.a. technologisch hoch komplexe und technisch anspruchsvolle Komponenten für die Lagerung z.B. von Motoren oder Getriebe in Pkw und Nutzfahrzeugen zur Serienreife entwickelt. Kunden sind fast alle namhaften Fahrzeughersteller weltweit.

Die Gäste erfuhren auch, dass das "Mischwerk" pro Jahr bis zu 10.000 Tonnen Gummimischungen herstellt und damit alle europäischen ZF-Standorte für Gummi-Metall Produkte versorgt.

Im Technikum erläuterte Peter Massury den Schulvertretern den Prozess der Produktentwicklung.Im abschließenden Gespräch stellten beide Seiten dar, welche Möglichkeiten man sich für gemeinsame Projekte vorstellen könnte. Das Godesberger Gymnasium, das seit Jahren auch einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt pflegt und im kommenden Schuljahr zusätzlich einen MINT-Zweig (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ausbaut, kann nach Einschätzung der Schulvertreter erheblich von einer Partnerschaft mit ZF profitieren, sei es etwa durch Besuche von naturwissenschaftlichen Kursen in den Laboren des Werks, durch Expertenvorträge von ZF-Fachleuten in der Schule, durch Praktikumsplätze im Rahmen der Berufsvorbereitung oder durch Teilnahme an von ZF geförderten Wirtschaftsplanspielen.

Das langfristige Interesse des Unternehmens beruht darauf, technisch interessierte junge Leute zu fördern und für eine berufliche Laufbahn bei ZF zu interessiern. "Das wird eine für beide Seiten gewinnbringende Kooperation!", freute sich Schulleiterin Nicole Auen.

Nach den Sommerferien wird der Gesprächsfaden wieder aufgenommen. Bis dahin wollen die Pädagogen geeignete Projektideen entwickeln. Mit der schrittweisen Umsetzung soll die Zusammenarbeit dann vertieft werden.