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Ich glaub‘, ich spinne!

Besuch der Ausstellung Spinnen und Skorpione im Museum König."Igitt" riefen viele, als sie hörten wo die Exkursion hin geht. "Bäh, da will ich nicht hin." Nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c wecken Spinnen und Skorpion negative Bilder im Kopf. Dabei sind diese Exemplare der Spinnentiere, auch Arachnida genannt, hoch interessant und zeigen eine große Vielfalt.

Die anfängliche Abscheu war schnell der Faszination gewichen, als die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c die Ausstellung "Spinnen und Skorpione" im Museum König am 9. Juni 2017 besuchten. Die Ausstellung ist den "großen" Vertretern der Arachnida gewidmet: bis zu 80 lebende Spinnen und Skorpione sind in der Ausstellung zu sehen.

Zu Beginn erwartete die Gruppe ein überlebensgroßes Modell zweier Wespenspinnen, eine Spinnenart, die es auch in den heimischen Wäldern des Rheinlandes gibt. Die zwei Exemplare unterscheiden sich stark in der Größe und teilweise in der Färbung. Als erste Vermutung äußerten die Kinder, dass es sich um eine Mutterspinne mit ihrem Nachwuchs handelt. Das war aber weit gefehlt. Es handelte sich um ein Weibchen und ein Männchen, wobei das Weibchen weit größer als das Männchen ist.

Besuch der Ausstellung Spinnen und Skorpione im Museum König.Die Wespenspinne trägt schwarz-gelbe Streifen. Dies steht in der Tierwelt für "Achtung! Ich bin giftig und/oder beiße!". Und wie gut ein Spinnenweibchen beißen kann, erlebt so manches Männchen nur einmal nach der Paarung. Vier von fünf Männchen werden von dem Weibchen nach der Paarung verspeist. Sie dienen so als Energielieferant für die Eibildung.

Auch wenn die männlichen Spinnen nicht der Paarung zum Opfer fallen, werden sie nicht sehr alt. Sie verlieren die Fähigkeit zur Häutung und sterben nach ca. einem halben Jahr Lebenszeit. Weibchen können sich ein Leben lang häuten. Das ist wichtig, da Spinnen kein Innenskelett haben. Ihr Körper erhält seine Festigkeit durch die chitingestärkte Außenhaut, das Exoskelett. Wächst die Spinne, dann wird ihr "Chitinpanzer" zu eng. Sie muss sich häuten.

Im Gehege einer Vogelspinne konnte die Gruppe im Rahmen der Ausstellung eine abgelegte Haut sehen. Eine Vogelspinne kann bis zu 25 Jahre alt werden und eine Größe von 30 Zentimetern erreichen.

Um die Spinnen zu beobachten mussten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6c leise und vorsichtig durch die Ausstellung pirschen. Denn Spinnen nehmen Vibrationen und Geräusche durch ihre Tasthaare wahr und verstecken sich schon bei kleinen Erschütterungen durch Schritte. Daher ist es auch nicht sinnvoll, an die Scheiben der Gehege zu klopfen.

Wer Spinnenliebhaber ist, kommt in Mexiko auf seine Kosten. Hier gibt es die meisten Spinnenarten. Die größte Spinne der Ausstellung stammt aus Guyana. Ihr Name ist Theraphosa stirnmi. Wie viele der ausgestellten Spinnen hat sie keinen deutschen Namen. Biologen geben jeder Art einen zweiteiligen lateinischen Namen, der aus dem ersten Teil, dem Gattungsnamen, und dem zweiten Teil, dem Artnamen, besteht. Dieser wissenschaftliche Name ist auf der ganzen Welt gleich.

Aber auch die Skorpione sind gut im Versteckspiel. Schaut man in das Revier eines solchen, ist der Bewohner oft weit und breit nicht zu erkennen. Mit Hilfe einer UV-Lampe kann man Teile des Skorpions, die nicht ganz versteckt sind, sichtbar machen. Die Oberfläche des Skorpions leuchtet im UV-Licht. Wie kommt das? Skorpione haben UV-Licht-Sensoren auf der Oberfläche ihres Körpers. Sonne und Mond senden UV-Licht aus. Versteckt sich der Skorpion, nutzt der die UV-Strahlung, um herauszufinden, ob er vollständig verborgen ist. Die Bereiche, die noch UV-Strahlung wahrnehmen, sind noch nicht ausreichend geschützt. So beginnt ein mit UV-Strahlung angestrahlter Skorpion sich zu bewegen, um aus dem Bereich dieser Strahlung zu kommen.

Skorpione sehen ganz unterschiedlich aus. Wie gefährlich die jeweilige Art ist, kann man an einer Faustregel fest machen: Dabei hilft die Größe der Schere und des Stachelschwanzes. Eine große und stabile Schere dient zum Festhalten der Beute. Der Skorpion benötigt kein starkes Gift, um die Beute zu lähmen. Entsprechend sind die großen, stabil und robust gebauten Skorpione weniger giftig und für den Menschen eher harmlos. Anders die filigranen Exemplare. Sie benötigen einen großen Stachelschwanz mit einem effektiven Gift, um ihre Beute zu töten. Hier heißt es also Abstand halten.

Besuch der Ausstellung Spinnen und Skorpione im Museum König.Am Ende der Ausstellung ist eine Kolonie von Radnetzspinnen ganz ohne trennende Scheibe zu bewundern. Ihre Heimat ist Griechenland. Ihr großes Netz spinnt die Radnetzspinne mit zwei unterschiedlichen Fäden: Eine Fadenart sorgt für die Stabilität, die andere für die klebrige Konsistenz. Für Spinnen kostet die Produktion eines Fadens viel Energie. Ist ein Netz beschädigt, vertilgt sie den Faden und recycelt ihn bei der Reparatur des Netzes. Während die Gruppe vor dem Kunstwerk steht, kann sie aus nächster Nähe beobachten, wie eine Spinne ihre Beute für eine spätere Mahlzeit verpackt. "Sie packt ihr Essen ein wie wir zu Hause mit Alufolie", merkt Luna aus der Klasse 6c an.

Am Ende der Führung können die Kinder noch einen Skorpion aus nächster Nähe betrachten. Und um ein Gefühl für diese Tiere zu bekommen, darf jeder eine Stabschrecke über seinen Arm krabbeln lassen. Spätestens danach ist die Arachnophobie um einiges gesunken.

Text und Fotos: S. Kunze

   

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