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MINT-EC-Camp "Medizinische Genetik"

Die Erkenntnisse der moderne Genetik durchdringen und beeinflussen inzwischen weite Bereiche unseres täglichen Lebens und haben in den vergangenen Jahren auch im Bereich der Medizinischen Genetik und der klinischen Forschung zu einem rasanten Fortschritt geführt. Mit Fragen der Medizinischen Genetik beschäftigte sich das MINT-EC-Camp vom 4. bis 7. Oktober 2015 in Lübeck, an dem auch ein Schüler des NCG teilnahm.

MINT-EC-Camp Medizinische Genetik in Lübeck (Quelle: MINT-EC). "Die Schüler-Veranstaltungen des Vereins MINT-EC, genannt MINT-Camps, sind immer eine Reise wert – Veranstaltungen in ganz Deutschland, ausgerichtet in Kooperation mit Schulen, Universitäten und Firmen zur Förderung des Interesses in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik. So auch das MINT-Camp zum Thema Medizinische Genetik, ausgerichtet von der Stiftungsuniversität zu Lübeck. Dies stellte für mich bereits den zweiten Besuch eines Camps dar, und es bestätigte meinen oben beschriebenen Eindruck, dass es sich immer wieder lohnt, ein solches Camp zu besuchen.

Der Tag der Anreise begann früh, bereits um halb sieben (an einem Sonntagmorgen) ging mein Zug, und gegen 14:30 Uhr traf ich in Lübeck ein.

Das MINT-EC-Camp Lübeck zum Thema Medizinische Genetik begann am 04.10.2015 am späten Nachmittag im Gruppenraum der Jugendherberge Lübeck Altstadt mit einem kurzen Gruppengespräch, Gruppenspielen und Geschenken – insbesondere einen kleinen Knetball, der uns in manch langatmiger Vorlesung eine kleine Ablenkung verschaffen sollte – und einer interessanten Führung durch die schöne Lübecker Altstadt, angeführt von Frau Dr. Bärbel Kunze, Leiterin des Lübecker offenen Labors, kurz "LoLa", was ihr auch ihren Spitznamen, Frau LoLa, eingebracht hat. Als Mit- und Hauptverantwortliche für die Vorbereitung und Durchführung des MINT-Camps begleitete sie uns geflissentlich und flexibel durch die Woche. Auch mit von der Partie waren die Campleiter Matthias Resch und Johannes Brattke, Mitarbeiter des MINT-EC mit viel Erfahrung als Gruppenleiter und Organisatoren einiger Camps. Nach eingehender Besichtigung einiger Lübecker Wahrzeichen wie dem Holstentor und der Besteigung des Turms der Kirche St. Petri wurde der erste Abend feierlich mit einem Besuch im Restaurant Bolero beendet.

MINT-EC-Camp Medizinische Genetik in Lübeck (Quelle: MINT-EC). Am darauf folgenden Tag betraten wir zum ersten Mal den Uni-Campus und begaben uns in das Reich der Frau LoLa, das Lübecker offene Labor, wo wir die Möglichkeit hatten, Experimente an unserer eigenen, aus der Mundschleimhaut entnommenen DNA, u.a. die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und Agarose-Gel-Elektrophorese, durchzuführen. Dabei wurden wir von den sehr freundlichen und begeisterten Mitarbeitern des Labors begleitet. Am Ende hatten dann die meisten erfolgreich bewiesen, ob sie nun Männlein oder Weiblein waren, und konnten sich voll und ganz den dem Thema zugehörigen Vorträgen widmen.

Gegen Abend waren wir wiederum auf dem Weg in ein Restaurant mit vorherigem Freizeitprogramm, das sich Matthias, unser Gruppenleiter, für uns ausgesucht hatte – ohne uns jedoch darüber in Kenntnis zu setzen, um was für ein Restaurant bzw. Freizeitprogramm es sich handelte. Nach dem Aufstellen einiger zum Teil wahnwitziger Theorien – von Bowlen bis hin zu Paintball – stellte sich schließlich heraus, dass es sich um Minigolf handelte. Allerdings, unter Schwarzlicht, mit dazugehörigen 3D-Brillen. Dies machte das Spielen zwar interessanter, allerdings trug die Tatsache, dass es schwierig wurde, den Ball zu treffen, enorm dazu bei, das bald ohne Brillen weitergespielt wurde. Das vorzügliche Essen jedoch rundet den Abend vollends ab.

Der dritte Tag gestaltete sich als sehr programmreich: Vormittags nahmen wir an einer Vorlesung mit anschließender Diskussion zum Thema Humangenetische Diagnostik teil, später dann bekamen wir in Gruppen aufgeteilt einen Einblick in verschiedene Forschungs-Institute der Universität zu Lübeck. Bei diesen handelte es sich um die Institute für Neurogenetik, experimentelle Dermatologie und Integrative und Experimentelle Genomik. Ich war Teil der Gruppe, die letzteres besichtigte. Bei dem für uns vorbereiteten Workshop beschäftigten wir uns mit genetischen Faktoren für Erkrankungen, die z.B. zu Herzinfarkten führen, so zum Beispiel die Arteriosklerose. Hierzu werden mit Zellen von Tieren, deren DNA dem des Menschen in weiten Teilen relativ ähnlich ist, wie etwa Fruchtfliegen oder Zebrafischen, Experimente durchgeführt. So hatten wir in unserem Workshop unter anderem die Möglichkeit, Keimzellen von Mäusen für ihre Vervielfältigung vorzubereiten.

Gegen Abend nahmen wir schließlich noch an einem Vortrag und einem Rollenspiel zum ethischen Umgang mit Personen-bezogenen genetischen Daten teil. Hierbei ging es u.a. darum, zu simulieren, wie man mit Personen und Mitmenschen umgeht, wenn man ihnen z.B. als Arzt mitteilen muss, das sie ein Risiko für genetisch bedingte Krankheit besitzen.

Der letzte Abend des Camps stand uns zur vollen Verfügung, so dass wir uns schließlich entschlossen, noch einmal das Restaurant Bolero aufzusuchen, welches zwei Tage zuvor einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

Am vierten und letzten Tag des Camps stand vormittags die Vorstellung von uns angefertigter Vorträge an, deren Themen wir selbst wählen konnten und der Vorgabe unterlagen, das sie mit dem Camp zu tun hatten. Dem entsprechend waren sie auch – von der Geschichte Lübecks bis hin zum Einfluss von Bakterieller Genetik auf den Menschen – sehr variabel.

In einer abschließenden Runde gaben wir noch einmal Feedback an die Gruppenleiter und die Organisatoren an der Universität, dann hieß es um 12:00 Uhr Abschied nehmen und ab nach Hause, oder, wie in meinem Fall, ab zum Souvenir shoppen in die Lübecker Altstadt und den Niederegger Marzipanshop, bevor ich um 15:00 Uhr einen Zug nach Hamburg-Harburg nahm und gegen 20:0 Uhr von dort aus mit mir, dem Camp und der Woche mehr als befriedigt nach Hause fuhr.

Text: S. Euler
Fotos: MINT-EC Netzwerk

   

Meinungssplitter  

  • "Das NCG ist MINT-EC-Schule, das heißt, das NCG ist aufgenommen in das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit ausgeprägtem MINT- Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an spannenden Wettbewerben, Exkursionen und mehrtägigen, deutschlandweiten MINT-EC Camps teilzunehmen."

    Svenja Rott, Leiterin des MINT-Zweiges

  • "Sehen Sie sich CUSANUS Intern, unsere Schulschrift, an! Da bekommen Sie einen guten Eindruck vom Leben und Lernen am NCG. Das aktuelle Heft ist im Sekretariat erhältlich."

    Anne Hintzen, Redaktionsmitglied CI

  • "Danke für die gute Beratung. Sie haben alle unsere Fragen beantwortet."

    Eltern, die mit ihrem Kind zum Vorstellungsgespräch gekommen sind.

  • "Ich hatte Freunde aus der ganzen Welt!"

    Ein NCG-Abiturient bei seiner Abschlussrede zur Zeugnisverleihung 2013

  • "Sie alle kennen die Fragen: Hast du keinen Platz mehr für deine Tochter an einer Privatschule bekommen oder warum geht sie aufs NCG? Als ich vor acht Jahren den Tag der offenen Tür am NCG besuchte, wurde mir klar: Hier lebt und lernt eine bunt gemischte internationale Gemeinschaft miteinander. Das wollte ich für meine Kinder und ich bin immer noch überzeugt von meiner Entscheidung."

    Claudia Reifenberg, Schülerinnenmutter bei ihrer Abiturrede 2015

  • "Das NCG hat gleich mehrmals die beste Schülerin oder den besten Schüler der Stadt Bonn und des Landes Nordrheinwestfalen hervorgebracht und liegt im Spitzensegment regelmäßig über dem Landesdurchschnitt."

    Manfred Wehrmann, Koordinator Sekundarstufe II

  • "Wenn Leute über das NCG urteilen, frage ich sie manchmal: Kennen Sie uns oder reden Sie nur über uns?"

    Tasmin Kaltschmitt, Q2, Schülersprecherin

  • "Vergleichen Sie uns ruhig. Informieren Sie sich vor Ort über uns, zum Beispiel am Tag der offenen Tür! Sprechen Sie mit Eltern, Schülern und Lehrern!"

    Walter Dickmann, Koordinator Erprobungsstufe

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