Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Ein großer Schluck "Tigermilch"

"Ist das alles wahr?", "Gibt es Nini und Jameelah wirklich?" Es sind Fragen, die den Teilnehmerinnen auf der Seele brannten. Am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium fand erstmals im Rahmen des Lesefestes "Käpt’n Book" eine Lesung statt. Autorin Stefanie de Velasco las am Freitag (13. November 2015) in der Schülerbibliothek aus ihrem Buch "Tigermilch". Gebannt lauschten die anwesenden Schülerinnen und hatten am Ende zahlreiche Fragen.

Autorin Stefanie de Velasco list aus ihren Buch Eine der drängendsten lautete: "Wie haben Sie das Buch geschrieben?" Es war ein langer Prozess mit viel Disziplin, wie Stefanie de Velasco berichtete. Zwei Jahre lang hat sie Tag für Tag an "Tigermilch" geschrieben. "Arbeitet man nicht jeden Tag mit dem Text, dann wird er faul." Sie verglich das tägliche Schreiben mit dem Gebrauch eines Kühlschranks. "Wenn du dir den Kühlschrank ganz voll packst und erst wieder eine Woche später reinschaust, sind alle Sachen schlecht."

Nicht bei de Vlascos Debütroman "Tgermilch". Das Namen gebende Getränk, eine Mischung aus Schulmilch, Maracujasaft und Mariacron, macht Mut und wirkt enthemmend. Genau das brauchen die beiden Protagonistinnen des Romans Nini und Jameelah auf ihrem Weg zum Erwachsen werden. Die beiden Teenager verbinden die typischen Fragen und Probleme dieses Alters. Sie wohnen in der gleichen Siedlung in Berlin, gehen in die gleiche Klasse und sind beide mit Amir befreundet. Doch es gibt auch deutliche Unterschiede: Nini ist Deutsche. Ihr Vater hat die Familie verlassen. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, ihrer kleinen Schwester und dem neuen Partner der Mutter in einer Wohnung. Jameelah ist mit ihrer Mutter aus dem Irak geflohen. Ihr Vater und ihr Bruder sind dort umgekommen. Sie hofft auf eine Zukunft in Deutschland. Die Gefahr der Abschiebung sitzt ihr im Nacken. Aber das alles zählt erst mal nicht, denn die Sommerferien stehen vor der Tür und Nini und Jameelah suchen ihre ersten Erfahrungen in Sache Liebe. Nebenbei werden sie Zeuginnen wie ein Konflikt in Amirs Familie eskaliert und ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt.

Viele Anregungen zu ihrem Roman fand die Wahlberlinerin in Neukölln und der Umgebung. Hier leben mehr als 160 Nationalitäten auf engstem Raum. Jeder mit seinen eigenen Sorgen und Problemen. Das haben die Alltagsgespräche mit den Nachbarn gezeigt. Dies zeichnet sie in ihrem Roman nach. Dabei hat sie sich viel Gedanken über ihre beiden Hauptfiguren gemacht. Jungen verzeihe man ein Verhalten, wie es Nini und Jamellah im Roman an den Tag legen. "Das sind halt Jungs, die probieren sich aus", führte die Autorin eine in solchen Fällen gängige Erklärung an. Bei Mädchen empört man sich eher oder will sie beschützen.

Sie ermunterte die Teilnehmerinnen, selbst zu schreiben, und gab ihnen Tipps, auf welchen Plattformen man im Internet seine ersten Versuche veröffentlichen kann. Für de Velasco war es vorerst die letzte Lesung ihres Romans "Tigermilch". Seit zwei Jahren tourt sie mit ihrem Werk durch die Republik. Mittlerweile kann man den Roman auch als Theaterstück in Berlin und Köln (Comedia) sehen. Nicht nur das: Demnächst kann man "Tigermilch" auch im Kino bewundern.

Mit ihrer jugendlichen und natürlichen Art zog Stefanie de Velasco ihre Zuhörerinnen in den Bann. Die Spannung war von Anfang bis zum Ende der Lesung zu spüren. Und selbst danach nutzten die Schülerinnen die Chance ausgiebig, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.

"Haben Sie keine Angst, dass Leute die Dinge aus dem Buch nachmachen?", fragte am Ende eine Schülerin. "Die Frage höre ich erstmals", antwortete de Velasco. "Es ist eine gute Frage." Sie habe den Tanz auf dem Vulkan gewollt. Die Handlungen im Roman verdichtet, übertrieben. "Aber genau das ist das tolle an Literatur, dass man das hier machen kann."

Herr Pelster dankt der Autorin.Herr Pelster dankte der Autorin im Beisein von Cornelia Kothe vom Kulturamt der Stadt Bonn für die wunderschöne Lesung. Eine unvergessliche Begegnung für die jungen Zuhörerinnen. Dass die Veranstaltung möglich war, dazu haben viele beigetragen: allen ein herzliches Dankeschön. Insbesondere Frau Fofana, die den Kontakt für das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium zum Kulturamt hergestellt hat. Ohne die Unterstützung der beiden Hausmeister Herr Broszel und Herr Wagner sowie der beiden Sekretärinnen Frau Bathke und Frau Kock und der Technik-AG wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Text: S. Kunze

   

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  • "Danke für die gute Beratung. Sie haben alle unsere Fragen beantwortet."

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    Ein NCG-Abiturient bei seiner Abschlussrede zur Zeugnisverleihung 2013

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