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MINT-EC-Akademie Aachen - CAMMP Week

MINT-EC-Akademie Aachen, September 2015 (Foto: MINT-EC).Herausfordernde reale Problemstellungen aus Wirtschaft und Industrie bildeten den Ausgangspunkt für die Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MINT-EC-Camps vom 06. bis 11. September 2015 an der RWTH Aachen. Ein Q2-Schüler des NCG nahm an diesem interessanten Camp teil und berichtet über seine Erfahrungen.

"Die CAMMP Week ist eine Veranstaltung des MINT-EC mit Unterstützung der RWTH Aachen. CAMMP ist eine Abkürzung für "Computational and Mathematical Modeling Programm". Hierbei geht es um die Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaften und Informatik. Es werden praktische Probleme mit Hilfe eines Computerprogramms gelöst.

Nach der Anreise der 24 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland wurden diese im Hostel und später an der RWTH begrüßt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in vier Gruppen eingeteilt, die durch eine Stadtrally Aachen kennenlernten und in denen wir in den kommenden Tagen zusammen arbeiten sollten.

Der zweite Tag fing mit einem Vortrag von Prof. Dr. Martin Frank über die Definition der Mathematischen Modellierung an. Danach wurden vier Aufgaben von vier verschiedenen Auftraggebern vorgestellt, die wir innerhalb der Woche lösen sollten.

  • Bestimmung der Komplexen Brechungsindizes mittels Mie-Inversion des Lehrstuhls für Wärme-/ Stoffübertragung RWTH
  • Rückschlüsse auf die Faserarchitektur mit Hilfe der Filament-Fasereigenschaften des Instituts für Textiltechnik RWTH
  • Fluoreszenzbestimmung in Organen von der Uniklinik RWTH
  • Bestimmung der Materialzusammensetzung durch Prompt-gamma- Neutronen-Aktivierungsanalyse des Aachen Institut for Nuclear Training GmbH (AINT)

Eine Arbeitsgruppe präsentiert ihre Ergebnisse (Foto: MINT-EC).Ich habe an dem zuletzt aufgelisteten Auftrag gearbeitet. Wir wurden vom Prof. Dr. Martin Frank betreut, und es wurden uns professionell ausgestattete Arbeitsräume, -rechner sowie -programme zu Verfügung gestellt.

Der Auftrag des AINT bestand aus folgender Problemstellung: Man hat ein Fass, welches eine unbekannte Stoffmischung enthält. Man will wissen, welche chemischen Stoffe konkret darin sind. Jedoch kann man das Fass nicht einfach öffnen und die Stoffmischung analysieren, da man sonst das Risiko eingeht, mit gefährdenden Stoffen in Kontakt zu treten. Deshalb wird dieses Fass mit Neutronen beschossen, dabei emittiert jedes Atom, das von einem Neutron getroffen wird, Prompt-gamma-Strahlungen. Die emittierten Prompt-gamma-Strahlungen werden mit Hilfe eines Detektors aufgezeichnet, und man erhält einen Graphen, der die Prompt-gamma-Emission des Stoffgemisches darstellt. Dabei ist zu beachten, dass der Graph viele Ausschläge enthält und jedes Atom einen charakteristischen, fingerabdruckartigen Ausschlag besitzt.

Für unser weiteres Vorgehen wurde uns nun eine Liste zu Verfügung gestellt, die alle Atome und ihre Ausschlagwerte beinhaltet. Graph und Liste werden nun verglichen. Bis dato wurden die aufgezeichneten Graphen immer per Hand durch einen Mitarbeiter ausgewertet, in dem er jeden Ausschlag mit der Datenbank verglich und so die einzelnen Stoffe überprüfen konnte. Unsere Aufgabe bestand darin, den genannten Prozess zu automatisieren und ein Programm zu schreiben, das den Graphen als Parameter bekommt und dann die enthaltenen Stoffe ausgibt.

Außerdem wurde uns von Anfang an erklärt, dass am letzten Tag der Akademie jede Gruppe ihre Ergebnisse sowohl vor den anderen als auch vor den Auftraggebern präsentieren muss. Dies führte dazu, dass in den letzten Tagen alle Gruppen Nachtschichten einlegten.

Es wurde nicht nur unter Zeitdruck gearbeitet, sondern auch eigenständig, dies zeigte sich dadurch, dass die Betreuer keine Lösungsansätze oder weitere Vorgehensweisen vorgaben, sondern die Gruppe selber alles erarbeiten musste. Die verschiedenen Erfahrungen und Blickwinkel verhalfen der Gruppe zu guten Ergebnissen, da immer neue Ideen und Herangehensweisen vorgeschlagen wurden. Als Endergebnis der Woche konnten wir ein fertiges Programm vorweisen und präsentieren, das seine Aufgabe erfüllte. Zudem konnten wir weitere Funktionen und Verbesserungen vorschlagen, nur konnten wir diese aus Zeitgründen nicht selber verwirklichen.

Die Arbeitsgruppe und ihre Betreuer der RWTH Aachen (Foto: MINT-EC).Durch diese Vorgehensweise erhielten wir einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise und die Anforderungen der Berufswelt. Insgesamt war das MINT-Camp eine interessante und wichtige Erfahrung für mich, weil ich meinen Studienwunsch weiter konkretisieren konnte."

Text: M. Tarakji
Fotos: MINT-EC Netzwerk

   

Meinungssplitter  

  • "Das NCG ist MINT-EC-Schule, das heißt, das NCG ist aufgenommen in das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit ausgeprägtem MINT- Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an spannenden Wettbewerben, Exkursionen und mehrtägigen, deutschlandweiten MINT-EC Camps teilzunehmen."

    Svenja Rott, Leiterin des MINT-Zweiges

  • "Sehen Sie sich CUSANUS Intern, unsere Schulschrift, an! Da bekommen Sie einen guten Eindruck vom Leben und Lernen am NCG. Das aktuelle Heft ist im Sekretariat erhältlich."

    Anne Hintzen, Redaktionsmitglied CI

  • "Danke für die gute Beratung. Sie haben alle unsere Fragen beantwortet."

    Eltern, die mit ihrem Kind zum Vorstellungsgespräch gekommen sind.

  • "Ich hatte Freunde aus der ganzen Welt!"

    Ein NCG-Abiturient bei seiner Abschlussrede zur Zeugnisverleihung 2013

  • "Sie alle kennen die Fragen: Hast du keinen Platz mehr für deine Tochter an einer Privatschule bekommen oder warum geht sie aufs NCG? Als ich vor acht Jahren den Tag der offenen Tür am NCG besuchte, wurde mir klar: Hier lebt und lernt eine bunt gemischte internationale Gemeinschaft miteinander. Das wollte ich für meine Kinder und ich bin immer noch überzeugt von meiner Entscheidung."

    Claudia Reifenberg, Schülerinnenmutter bei ihrer Abiturrede 2015

  • "Das NCG hat gleich mehrmals die beste Schülerin oder den besten Schüler der Stadt Bonn und des Landes Nordrheinwestfalen hervorgebracht und liegt im Spitzensegment regelmäßig über dem Landesdurchschnitt."

    Manfred Wehrmann, Koordinator Sekundarstufe II

  • "Wenn Leute über das NCG urteilen, frage ich sie manchmal: Kennen Sie uns oder reden Sie nur über uns?"

    Tasmin Kaltschmitt, Q2, Schülersprecherin

  • "Vergleichen Sie uns ruhig. Informieren Sie sich vor Ort über uns, zum Beispiel am Tag der offenen Tür! Sprechen Sie mit Eltern, Schülern und Lehrern!"

    Walter Dickmann, Koordinator Erprobungsstufe

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31. Januar 2018
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Aktuelle Hinweise  

   

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