Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn
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Praktikumsbericht Belfast 24. bis 31. Januar 2016

In der Zeit vom 24. bis 31. Januar 2016 absolvierten fünf Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr Auslandspraktikum in Belfast. Ragnar W. berichtet im Folgenden ausführlich über seine Erlebnisse und Erfahrungen während des Aufenthalts in Irland. Vielen Dank für diesen tollen Bericht. 

"Hinfahrt
Am Sonntag fuhren wir alle getrennt zum Flughafen Köln-Bonn. Ich traf im duty-free Bereich, der hinter dem Sicherheitsbereich liegt, auf die anderen. Wir gingen gemeinsam zu unserem Gate, an welchem wir auf unseren Flug warteten.

Nach einer kurzen Wartezeit wurde unser Flug dann ausgerufen und wir gingen zum Boarding. Und schon kurz darauf flogen wir los. Die Flugzeit war schnell vorbei und mit kleinen Turbulenzen kamen wir in Dublin an. Wir hatten Glück und konnten beim Anflug Teile der Irischen Küste und Dublins sehen.

In Dublin gelandet stiegen wir aus und liefen über das Rollfeld in das Terminal zum Zoll. Beim Zoll kam es zu einem kleinen Problem. Es ging um die Einverständniserklärung unserer Erziehungsberechtigten, die noch fehlte. Mit ein paar wenigen Anrufen des Zollbeamten war dies geklärt. Daraufhin holten wir unser Gepäck vom Rollband ab, welches dank der Verzögerung beim Zoll schon stehengeblieben war, sodass wir unsere Koffer einfach nehmen konnten ohne lange warten zu müssen. Vor dem Flughafen stellten wir unser Gepäck ab. Da wir noch viel Zeit hatten bis der Aircoach (unser Bus nach Belfast) kam, blieben jeweils zwei beim Gepäck und die anderen erkundeten den Flughafen.

Die Fahrt von Dublin nach Belfast war, trotz der leicht stickig-warmen Luft im Aircoach, angenehm und kam mir sehr kurz vor. Die Zeit nutzten einige um ein wenig zu schlafen. Da wir am Abend fuhren konnten wir, als wir uns Belfast näherten, ein wunderschönes Netz aus Straßenlichtern sehen.

An der Bushaltestelle, welche sich in der Nähe der Stadtmitte Belfasts befindet, begrüßten uns unsere Gastfamilien herzlich. Mrs. Lavery, die Lehrerin, welche das Praktikum organisierte, gab uns Zettel mit dem Plan für die Woche. Nachdem wir uns von den anderen verabschiedet hatten, fuhr ich mit James, dem Jungen in meiner Gastfamilie und seinem Vater zu ihrem Haus. Beide kannte ich schon von dem Austausch ein Jahr zuvor, bei welchem ich in der selben Gastfamilie war.

Erster Tag – Schule
Montags wurden James, seine Schwester und ich, von ihrem Vater zur Schule gebracht. In der Rathmore Grammar School bekam ich von Mrs Lavery einen Stundenplan für den Tag, da ich diesen in der Schule verbringen sollte. Die ersten fünfzehn Minuten verbrachten wir, wie an der Schule üblich, in einem Klassenraum mit anderen Schülern, um uns mit diesen auszutauschen und uns auf den Schultag einzustimmen.

James zeigte mir dann den Weg zu den Sporthallen, wo ich von den Lehrern herzlich begrüßt wurde. Es stellte sich heraus, dass Jungs und Mädchen getrennt Sport machen. Mein Sportkurs bekam an diesem Tag das neue Thema Basketball. Es gab drei Sportlehrer, welche für zwanzig Schüler zuständig waren. Es machte Spass mit den etwas kleineren Kindern Basketball zu üben und ich lernte auch ein paar neue Techniken. Später besuchte ich dann mit James dessen Informatik Kurs, und obwohl ich mich mit dem Fach nicht gut auskenne, war der Unterricht interessant. Die Schüler hatten die Aufgabe eine Webseite zu erstellen welche dann benotet wurde.

Ich ging in zwei verschiedene Deutschkurse. Ich sprach mit den Schülern auf Deutsch und versuchte meine Sprache möglichst einfach zu halten, dies fiel mir deutlich schwerer als ich vorher gedacht hatte. Auch zeigte ich ihnen deutsche Musik und erklärte die Texte. Es war sehr interessant über einfache Bestandteile der deutschen Sprache nachzudenken, welche man täglich unbewusst verwendet. Nach dem Unterricht gab mir Mrs Lavery die Orte meiner Praktikumsstellen der nächsten Tage.

Zweiter Tag – BBC Studio
Am nächsten Tag wurde ich von James Vater zum BBC Blackstaff House gebracht, da er in der Nähe arbeitet. Ich betrat das Haus und im Eingangsbereich saß ein sehr freundlicher Rezeptionist, welcher mir meinen Besucherausweis aushändigte. Dort wartete ich bis mich Maeve, welche mir die BBC Northern Ireland an diesem Tag zeigen sollte, abholte. Nach kurzer Zeit kam Maeve und ging mit mir zu ihrem Arbeitsplatz. Sie zeigte mir dort erst mal eine ihrer Dokumentationen über das Verhalten von Wetter und wie sich Wetter entwickelt.

Nachdem wir uns dann über meine Interessen ausgetauscht hatten, gingen wir dann nach unten an der Rezeption vorbei zum ersten Studio, welches hinter einer kleinen unscheinbaren Tür lag. Als ich das Studio betrat, erblickte ich einen großen Raum, so hoch wie eine Turnhalle. Überall an der Decke hingen Scheinwerfer. Es waren zwei Sets aufgebaut, welche für Talkshows in den folgenden Wochen vorgesehen waren, wie mir Maeve erklärte. Zwei Techniker, welche in das Studio kamen, beantworteten mir alle meine Fragen und zeigten mir alles Wichtige. Sie erläuterten die Funktion der Kameras, welche mit einer unvorstellbaren Geschmeidigkeit und Leichtigkeit zu bewegen waren. Kurze Zeit später kam der Lichttechniker des Studios dazu. Er erklärte mir, dass dieses Studio eins der Größten seiner Art in Europa sei und zeigte mir seinen Raum, in welchem er arbeitet und alles mit den Kameraleuten abstimmt.

Daraufhin verließen Maeve und ich das Studio. Sie zeigte mir die Räume, welche zu dem Studio gehören, wie die Garderobe, Aufenthaltsräume und Schminkzimmer. Zurück an Maeves Arbeitsplatz machte ich mir Stichpunkte über das bereits erlebte. Als ich fertig war gingen wir vom BBC Blackstaff House zum Hauptgebäude der BBC Northern Ireland (BBC NI). Ich durfte dort zwei Cuttern zusehen, welche gerade an einer monatlich ausgestrahlten Dokumentation über Kunst in Nord Irland schnitten. Sie zeigten mir das Schnittprogramm mit welchem sie arbeiteten.

Dann gingen wir zu den Mittagsnachrichten und sahen uns an wie diese gemacht werden. In einem Raum voller Bildschirme saßen die Personen, welche alles abstimmten und kontrollierten. obwohl sich einige Personen in dem Raum befanden, war es vollkommen ruhig. Kurz vor der Ausstrahlung fühlte ich die steigende Anspannung und mein Puls begann schneller zu werden. Was ich sehr beeindruckend fand war, dass in dem Studio in welchem die Nachrichten gefilmt wurden nur drei Personen waren, die alles machten.

Nachdem die Nachrichten gesendet waren gingen Maeve und ich zu Mittag essen. Von der Kantine, die auf dem Dach des BBC NI Hauptgebäudes gebaut wurde, konnte ich ganz Belfast in einem wunderschönen Licht betrachten. Mit der leckeren Kartoffelsuppe im Bauch gingen wir zum Radio Studio der BBC in Nord Irland. Dort trafen wir auf Hugo, welcher gerade live im Radio seine Show machte. Das Thema seiner Show ist Irische Country Musik. Während einer Pause bat er mich ins Studio und Maeve stellte mich ihm vor. Als er weiter machte, setzten wir uns vor die Glasscheibe des Studios und sprachen mit den Personen, welche im Hintergrund für ihn alles regeln. Ich war erstaunt, wie viel im Hintergrund einer solchen Show getan werden muss. Ein paar Minuten später bat mich Hugo dann live in sein Studio. Ich war erst erstaunt, doch konnte auch nicht einfach ablehnen. Also sprach ich spontan mit ihm live im Radio, das war eine sehr interessante Erfahrung. Darauf gingen Maeve und ich zurück zum BBC Blackstaff House wo ich dann kurze Zeit später abgeholt wurde.

Dritter Tag - Fotostudio
Am Mittwoch durfte ich dann einen Praktikumstag bei einer Fotografin verbringen. An diesem Morgen kam ich etwas zu früh und wartete schon im Treppenhaus vor dem Fotostudio auf Khara, welche noch nicht da war. Nach kurzem Warten mit guter Musik kam Khara und bat mich direkt ein paar Softboxen aufzubauen. Softboxen sind dafür da, starkes Licht, wie Blitze beim Fotografieren, in eine bestimmte Richtung zu leiten und weicher zu machen. Ich fand sehr gut, dass sie mich direkt forderte und nicht wie ich erwartet hatte wie ein Kind behandelte. Zuerst fotografierten wir eine Gruppe von Anwälten für ein Profil bei ihrer Kanzlei. Daran fand ich interessant, dass selbst diese Personen, welche schon von ihrem Beruf aus selbstsicher sein sollten vor der Kamera leicht unsicher wurden.

Wir kauften dann in der Stadt Schuhe für ein Shooting am Abend ein. Dann kam ein Koch ins Studio, welcher schon einige Sachen für ein Essensshooting vorbereitet hatte. Er kochte einige Gerichte, während Khara und ich die Leuchtmittel dafür aufstellten. Wir fotografierten dann das Essen. Als wir damit fertig waren, gute Bilder entstanden waren und der Koch wieder weg war bauten wir alles wieder um. Wir richteten alles für das Schuh-Shooting her. Kurz nachdem wir damit angefangen hatten wurde ich auch schon abgeholt.

Vierter und fünfter Tag – Filmproduktion
Donnerstag und Freitag konnte ich dann bei "doubleband films" verbringen. Das ist eine Firma, welche Dokumentationen für die BBC und andere Broadcasting Companies herstellt. Ich war erneut zu früh, deshalb beschloss ich vor der Tür zu warten. Nach kurzer Zeit kam eine Frau und begrüßte mich. Sie führte mich im Haus herum. Im ersten Zimmer saßen zwei Männer, Ben und Brian. Sie waren sehr nett und ich verstand mich direkt mit ihnen.

Brian übernahm mich und zeigte mir seinen Arbeitsplatz an dem ich die zwei Tage arbeiten solle. Wir tauschten uns aus und er zeigte mir eine Dokumentation, welche er produziert hat. Die Dokumentation hatte den Titel „The Man Who Shot The Great War“ und berichtete über einen Soldaten welcher im Krieg Fotos gemacht und diese direkt auf dem Feld entwickelt hat. Die Dokumentation war sehr interessant aufgebaut. Ein Verwandter des Soldaten schoss Bilder an den Orten an denen der Soldat damals seine gemacht hatte. Wir unterhielten uns sehr viel über Filmemachen und was eine gute Filmdokumentation ausmacht. Er erklärte mir sehr viel.

Ich fuhr mit Michael, einem anderen Mitarbeiter von doubleband und einer anderen Praktikantin in den Ort Holiwood zu einer Firma, welche Serien, Filme und Dokus schneidet. Dort sahen wir uns im laufenden Prozess das Schneiden verschiedener Dokus an. Am Abend fuhren wir wieder zurück nach Belfast, dort verbrachte ich noch Zeit mit Brian bis ich abgeholt wurde.

Am nächsten Morgen war ich erneut zu früh da und ging noch ein paar Fotos machen. Brian nahm mich dann auf einen Auswärtstermin mit, welcher am anderen Ende der Stadt stattfand. Er zeigte mir Teile der Stadt, welche ich noch nicht zuvor gesehen hatte. Zurück im Büro wurde ich dann auch schon abgeholt.

Die letzten Tage - Heimfahrt
Am Samstag gingen wir alle in einen Trampolin Park und hatten am letzten Abend noch viel Spaß zusammen. Der nächste Morgen war leider schon der der Abreise. Also verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und fuhren mit dem Aircoach, die Landschaft genießend, zurück nach Dublin.

Wir hatten erneut am Flughafen sehr viel Zeit und konnten alles gemütlich angehen. Nachdem ich beim Zoll erfuhr, dass man keine Multitools, egal ob mit oder ohne Messer, im Flugzeug mit sich führen darf, erkundeten wir den duty-free Bereich. Der Rückflug gestaltete sich angenehm. Wir hatten sehr nette Flugbegleiter und sehr viel Spaß beim Flug.

Mein Fazit zu der Woche in Belfast ist, dass alles was ich erlebt und gelernt habe so viel besser war als ich es mir jemals hätte erträumen können. Auch wenn ich gerne für jeden Arbeitsplatz eine Woche gehabt und selbst dann wahrscheinlich nicht alle Facetten von diesem kennengelernt hätte, war es eine wunderschön lehrreiche Woche mit viel Abwechslung."

Text: R. Wilczek

   

Meinungssplitter  

  • "Das NCG ist MINT-EC-Schule, das heißt, das NCG ist aufgenommen in das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit ausgeprägtem MINT- Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an spannenden Wettbewerben, Exkursionen und mehrtägigen, deutschlandweiten MINT-EC Camps teilzunehmen."

    Svenja Rott, Leiterin des MINT-Zweiges

  • "Sehen Sie sich CUSANUS Intern, unsere Schulschrift, an! Da bekommen Sie einen guten Eindruck vom Leben und Lernen am NCG. Das aktuelle Heft ist im Sekretariat erhältlich."

    Anne Hintzen, Redaktionsmitglied CI

  • "Danke für die gute Beratung. Sie haben alle unsere Fragen beantwortet."

    Eltern, die mit ihrem Kind zum Vorstellungsgespräch gekommen sind.

  • "Ich hatte Freunde aus der ganzen Welt!"

    Ein NCG-Abiturient bei seiner Abschlussrede zur Zeugnisverleihung 2013

  • "Sie alle kennen die Fragen: Hast du keinen Platz mehr für deine Tochter an einer Privatschule bekommen oder warum geht sie aufs NCG? Als ich vor acht Jahren den Tag der offenen Tür am NCG besuchte, wurde mir klar: Hier lebt und lernt eine bunt gemischte internationale Gemeinschaft miteinander. Das wollte ich für meine Kinder und ich bin immer noch überzeugt von meiner Entscheidung."

    Claudia Reifenberg, Schülerinnenmutter bei ihrer Abiturrede 2015

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